Ausdrücke und Eindrücke
Bewegung beansprucht den Geist
Mens sana in corpore sano zitierten wir bereits mehrfach. Dieses Ziel lässt sich natürlich auch abseits vedischer Weisheiten oder meditativer Seminare leben. Wir haben Geocaching als eine wundervolle Aktivität erfahren, unserer Leidenschaft nach Eindrücken dieser göttlichen Welt Ausdruck zu verleihen.
Das Ungezügelte kultivieren
Unsere Gesellschaft ist Yang lastig. Sie ist organisiert, ihren Zielen unbeirrt Ausdruck zu verleihen. Mit der Definition dieser Ziele tut sie sich hingegen meist schwer. Für Dein Yin haben wir ein paar lesenswerte Eindrücke zusammengefasst, die Dir vielleicht bei der Auswahl Deiner Ziele hilfreich sein können. Denn …
Wer kein Ziel hat, kommt nirgendwo an.
Leben ist Hingabe
Es ist sehr spannend, die Etymologie der Wörter für Leidenschaft in den europäischen Sprachen zu betrachten. Leidenschaft, als Sammlung der chronischen Leiden, bedeutet im Kern nichts anderes als das romanische Wort der Passion, welches sich vom griechischen Pathos ableitet. Die Stoiker geben uns mit ihrem Ideal der Apathie einen Eindruck davon, wie dieser Begriff von rund 2500 Jahren entstand.
Wer Pathos hatte, der war für äußere Einflüsse empfänglich und reagierte darauf, wie der aus derselben Wurzel stammende Affekt vor Augen führt. Apathie ist halt das Gegenteil davon.
Irgendwo dort vor 2500 Jahren ist uns im Westen das Wechselspiel zwischen Eindruck und Ausdruck als der zentralen Polarität unseres Seins abhanden gekommen. Während die einen in der Tradition der Stoiker mit Blick auf das nächste Leben jeden Eindruck ausdruckslos erleiden, bildet bei anderen der Ausdruck den letzten Sinn, den man nicht durch Eindrücke verwirren darf.
Insofern ist die Überschrift in unserer Welt ein Der Kōan ist eine pointierte Aussage, welche sich dem rationellen Verständnis meist vollständig entzieht, aber gleichzeitig tiefe Wahrheiten verkörpert. Er ist ein wichtiges Ausbildungsmittel im Zen.Koan. Sich ausdrücken heißt, sich den Eindrücken hinzugeben;
Yang ist Yin










